Stand: 2026-11-01
Diese Seite behandelt das Themengebiet BCM (Kontinuität des Geschäftsbetriebs und Notfallmanagement) des C5:2026, Abschnitt 5.14 des Katalogs. Wie Kriterien und Unterkriterien grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt die Seite C5-Kriterienkatalog.
Worum geht es im Themengebiet BCM?
BCM verlangt, dass der Anbieter Ausfälle seines Dienstes vorab analysiert, Pläne dafür hat und diese Pläne regelmäßig testet. Mit vier Kriterien, BCM-01 bis BCM-04, ist es eines der kleinsten Themengebiete im C5:2026: zehn Basis-Unterkriterien und vier erweiternde Zusatz-Unterkriterien, verschärfende gibt es nicht. Kein BCM-Kriterium ist laut Änderungshistorie des BSI ohne Vorgänger in C5:2020. Die Wiederherstellungstests der Datensicherung stehen im Gebiet OPS (OPS-08), gehören aber inhaltlich dazu, weil sie belegen, ob Ihre Wiederanlaufziele erreichbar sind.
Ausgangssituation: ein SaaS-Anbieter, bei dem ein Ausfall sofort auffällt
Fiktives Beispiel, kein Kunde. Ein Anbieter betreibt eine Warenwirtschaft mit Kassenanbindung für Apotheken als SaaS. Die Apotheken bestellen darüber beim Großhandel, verbuchen Wareneingänge und verkaufen an der Kasse; Notdienstapotheken arbeiten auch nachts. Der Dienst läuft auf einer Cloud-Plattform in einer Region mit mehreren Verfügbarkeitszonen, die Datensicherung geht täglich in eine zweite Region. Ein Notfallhandbuch gibt es, einen vollständigen Wiederanlauf in der zweiten Region hat das Team noch nie geprobt. Kunden fragen in Ausschreibungen nach dem C5-Testat und nach den Wiederanlaufzeiten.
Wer ist wofür verantwortlich: Anbieter, Plattform, Kunde?
Der Anbieter verantwortet die Kontinuität seines Dienstes, auch wenn die Plattform einen Teil der Ausfallsicherheit liefert. Kunden müssen ihrerseits einen Ausfall des Dienstes einplanen; dazu nennt der Katalog bei BCM-02, BCM-03 und BCM-04 korrespondierende Kriterien für Kunden.
| Aspekt | Anbieter | Plattform (Subdienstleister) | Kunde (Apotheke) |
|---|---|---|---|
| BCM-System und Business-Impact-Analyse | legt Richtlinie, Rollen und Methodik fest, analysiert Auswirkungen und Abhängigkeiten (BCM-01, BCM-02) | - | berücksichtigt einen Ausfall des Dienstes in der eigenen Analyse |
| Pläne und Wiederanlauf | plant den Wiederanlauf des Dienstes in der zweiten Region (BCM-03) | stellt Rechenzentren, Zonen und Plattformdienste bereit, so wie im Plattformbericht beschrieben | gleicht Wiederherstellungszeit und Datenverlust mit den eigenen Anforderungen ab, plant ein Notfallverfahren an der Kasse |
| Tests | testet die Pläne mindestens jährlich und bezieht relevante Dritte ein (BCM-04) | wirkt als relevanter Dritter an Tests mit; Überwachung nach SSO-05, siehe SSO | wirkt an Tests mit, soweit vereinbart |
| Datensicherung und Wiederherstellungstests | sichert, testet die Wiederherstellung und entsorgt die Testdaten (OPS-08) | stellt Speicher in der zweiten Region bereit | - |
| Information im Ausfall | informiert die Apotheken über Ausfall, Notbetrieb und Wiederanlauf | - | - |
Setzt Ihr Dienst solche Vorkehrungen beim Kunden voraus, beschreiben Sie sie als korrespondierende Kundenkontrollen (CUEC) in der Systembeschreibung; die korrespondierenden Kriterien für Kunden im Katalog sind allgemeine Hinweise. Mehr dazu auf der Seite Korrespondierende Kriterien.
Wie hängen die vier BCM-Kriterien zusammen?
Als Kette von der Analyse zum Test, die mindestens jährlich durchlaufen wird. Die Liste ist unsere Kurzfassung; verbindlich ist der Wortlaut der Kriterien im Katalog.
- BCM-01, das System: Ein Business Continuity- und Notfallmanagementsystem nach ISO 22301 und/oder BSI-Standard 200-4, mit dokumentierten Richtlinien. Ein Zertifikat nach ISO 22301 kann das Basiskriterium erfüllen, ist aber nicht nötig. Die oberste Leitung oder ein Mitglied ist als Prozesseigentümer benannt; delegieren darf sie an eine Person, die die Business-Continuity-Strategie für den ganzen Dienst ebenso steuern kann.
- BCM-02, die Analyse: Die Business-Impact-Analyse bestimmt unter anderem kritische Produkte, Abhängigkeiten einschließlich Dienstleistern, die maximal tolerierbare Ausfallzeit, Wiederanlaufziel (RTO) und maximal zulässigen Datenverlust (RPO). Überprüfung mindestens jährlich oder nach wesentlichen Änderungen.
- BCM-03, die Pläne: Aus der Analyse entstehen Pläne mit benannten Eigentümern, Kommunikationswegen einschließlich Benachrichtigung der Kunden, Wiederherstellungsverfahren und Übergangslösungen. Die Pläne müssen für die Menschen zugänglich sein, die sie ausführen sollen.
- BCM-04, die Tests: Die Pläne werden mindestens jährlich oder nach wesentlichen Änderungen getestet, dokumentiert und ausgewertet. Betroffene Kunden und relevante Dritte, etwa Dienstleister, sind beteiligt.
„Betroffen“ ist ein Kunde nach den ergänzenden Informationen zu BCM-04 dann, wenn der Test den Dienst unter das im SLA vereinbarte Niveau drückt oder wenn sich die Pläne nur testen lassen, indem der Kunde selbst handelt. Nach unserem Verständnis braucht ein Test in einer getrennten Umgebung, der die Kunden weder einschränkt noch ihr Handeln erfordert, deshalb keine Kundenbeteiligung. Mit Dienstleistern verzahnt ist BCM zusätzlich über SSO-06: Ausstiegsstrategien für Dienstleister mit sehr hoher Abhängigkeit sind mit den Plänen zur betrieblichen Kontinuität abzustimmen.

Wiederanlauf- und Restore-Nachweise: BCM-04 und OPS-08 im Zusammenspiel
Belege, dass die Ziele aus der Business-Impact-Analyse im Test erreicht wurden, mit Messwerten. Zwei Testarten ergänzen sich:
| Test der betrieblichen Kontinuität (BCM-04) | Wiederherstellungstest der Datensicherung (OPS-08) | |
|---|---|---|
| Gegenstand | Pläne zur betrieblichen Kontinuität, etwa Wiederanlauf des Dienstes nach Ausfall einer Region | Wiederherstellungsverfahren für gesicherte Daten |
| Turnus laut Katalog | mindestens jährlich oder nach wesentlichen Änderungen | regelmäßig, mindestens jährlich |
| Was er belegen soll | dass die Pläne funktionieren; Ergebnisse fließen in die Überprüfung der Pläne | ob vertragliche Vereinbarungen, RTO und RPO eingehalten werden |
| Besondere Regeln | Beteiligung betroffener Kunden und relevanter Dritter | Kundendaten nur in Umgebungen mit denselben Zugriffsbeschränkungen wie die Produktion wiederherstellen; Dokumentation einschließlich sicherer Entsorgung der wiederhergestellten Daten; Abweichungen an die Zuständigen melden |
Das erweiternde Zusatz-Unterkriterium OPS-08.02AC verlangt, dass Wiederherstellungstests Teil des BCM sind; auch ohne dieses Zusatzkriterium empfehlen wir, beide Tests in einem Testplan zu führen. Ist die Datensicherung nicht vertraglich mit den Kunden vereinbart, ist OPS-08 nicht anwendbar; das stellen Sie in der Systembeschreibung dar. Richtlinie und Überwachung der Datensicherung (OPS-06, OPS-07) behandelt die Seite OPS.
Bei einer Erstprüfung kann ein noch nicht durchgeführter Disaster-Recovery-Test auch über Nachweise der Planung oder über Vorlagen für die Dokumentation belegt werden (Abschnitt 3.4.11); siehe Typ 1 oder Typ 2. Ihre Wiederanlaufparameter wie RTO, RPO und Notbetriebsniveau stellen Sie sachverständigem Personal der Kunden außerdem auf Anfrage bereit, und die Systembeschreibung gibt an, wo diese Angaben zu finden sind (Rahmenbedingung GC-03). Wurden im Typ-2-Zeitraum vertragliche Verfügbarkeiten verfehlt oder griff die Datensicherung nicht, gehört das als wesentliches Ereignis in die Systembeschreibung, siehe Wesentliche Änderungen und Ereignisse.
Beispiel-Kontrollbeschreibung zu BCM-04
So könnte der jährliche Wiederanlauftest im Beispiel beschrieben sein; das Muster ist eine eigene Formulierung, kein Katalogtext. Die Werte für RTO und RPO sind erfunden.
| Feld | Beispiel |
|---|---|
| Kontroll-ID | K-BCM-04-01 |
| Zugeordnet | BCM-04.01B, BCM-04.02B; unterstützt BCM-03.02B. Die vierteljährlichen Wiederherstellungstests nach OPS-08 deckt eine eigene Kontrolle ab (K-OPS-08-01). |
| Ziel | Der Wiederanlauf des Dienstes in der zweiten Region gelingt innerhalb des RTO von vier Stunden mit einem Datenstand, der höchstens eine Stunde alt ist (RPO), wie in der Business-Impact-Analyse festgelegt. |
| Verantwortlich | BCM-Beauftragte (Kontrolleigentümerin, benannt von der Geschäftsführung als Prozesseigentümerin); Durchführung durch die Leitung Betrieb |
| Auslöser und Frequenz | jährlich im zweiten Quartal nach Testplan; zusätzlich nach wesentlichen Änderungen, etwa Wechsel der Datenbanktechnik oder neue Region |
| Durchführung | Szenario aus der Business-Impact-Analyse: Ausfall der primären Region. Das Team baut den Dienst aus Infrastruktur-Code und Datensicherung in der zweiten Region auf und misst Zeit bis zum Notbetrieb, Zeit bis zum Regelbetrieb und Alter des wiederhergestellten Datenstands. Die Plattformanbieterin ist über einen angekündigten Support-Fall eingebunden. Zwei Pilotapotheken prüfen den Notbetrieb aus Kundensicht; alle Kunden werden vorab informiert, weil der Test in einem angekündigten Wartungsfenster läuft. |
| Kontrolle | Der Testbericht stellt Soll und Ist für RTO und RPO gegenüber. Die Geschäftsführung nimmt ihn ab; Maßnahmen gehen mit Frist ins Maßnahmenregister. |
| Eskalation | Wird RTO oder RPO verfehlt, überarbeitet die Leitung Betrieb den Plan innerhalb von 60 Tagen und wiederholt den betroffenen Testteil. Ist eine vertragliche Zusage berührt, entscheidet die Geschäftsführung über die Kundeninformation. |
| Nachweis | Testplan, Ankündigung an Kunden und Plattformanbieterin, Protokoll mit Zeitstempeln und Messwerten, Teilnehmerliste, Abnahme, Maßnahmen, überarbeiteter Plan |
Welche Nachweise der Prüfer sehen will
Dokumente, die aufeinander verweisen, und Testprotokolle mit Messwerten. Unsere Übersicht für das Beispiel:
| Nachweis | Kriterium | Herkunft | Verantwortlich | Zeitbezug |
|---|---|---|---|---|
| BCM-Richtlinie mit Zielen, Rollen, Geltungsbereich und Methodik; Benennung des Prozesseigentümers | BCM-01 | ISMS- bzw. BCM-Dokumentenablage, Beschluss der Geschäftsführung | BCM-Beauftragte | gültige Fassung im Zeitraum |
| Business-Impact-Analyse mit RTO, RPO und Abhängigkeiten | BCM-02 | BCM-Dokumentation | BCM-Beauftragte mit Fachbereichen | Überprüfung mindestens jährlich, Datum sichtbar |
| Pläne zur betrieblichen Kontinuität mit Eigentümer und Freigabe | BCM-03 | Notfallhandbuch, außerhalb der betroffenen Systeme zugänglich | Planeigentümer | Überprüfung mindestens jährlich |
| Testplan, Testprotokolle, Auswertung, Maßnahmen | BCM-04 | Testdokumentation, Maßnahmenregister | Leitung Betrieb | mindestens ein Test im Zeitraum |
| Wiederherstellungstests mit Messwerten und Entsorgungsnachweis | OPS-08 | Testprotokolle, Tickets | Leitung Betrieb | mindestens jährlich, im Beispiel vierteljährlich |
| Ankündigungen an Kunden und Dienstleister bei Tests | BCM-04 | E-Mails, Statusseite, Support-Fall | Kundenservice | je Test |
| Ausstiegsstrategie für die Cloud-Plattform, abgestimmt mit den Plänen | SSO-06.02B | BCM-Dokumentation | Leitung Betrieb | gültige Fassung |
Wie Sie diese Belege in einem Register führen, zeigt die Seite Nachweise und Dokumentation.
Mögliche Lücken: Ursache, Wirkung, Abhilfe
Die Lücken leiten wir aus den Anforderungen des Katalogs ab; sie sind keine Prüferfeststellungen.
| Mögliche Lücke | Ursache | Wirkung | Abhilfe |
|---|---|---|---|
| RTO im Vertrag, in der Analyse und im Test passen nicht zusammen | Vertrieb, Betrieb und BCM legen Werte unabhängig voneinander fest | Test belegt nicht, ob die Zusage gegenüber Kunden erreichbar ist; OPS-08.02B verlangt genau diese Beurteilung | einen Wert je Dienst in der Business-Impact-Analyse festlegen, Verträge und Angaben nach GC-03 daraus ableiten, im Test messen |
| Wiederherstellungstest nur für die Datenbank | Test stellt einen Datenbank-Snapshot in einer Testumgebung her | ob der ganze Dienst mit Schlüsseln, Konfiguration und Netz in der Zielzeit läuft, bleibt offen | jährlich einen vollständigen Wiederanlauf testen, dazwischen kürzere Wiederherstellungstests |
| Wiederhergestellte Kundendaten bleiben in einem Testkonto liegen | Testumgebung mit weiteren Zugriffsrechten, kein Aufräumschritt | OPS-08.03B und OPS-08.04B nicht erfüllt, Kundendaten außerhalb der Produktionsrechte | Zielumgebung mit denselben Zugriffsbeschränkungen wie die Produktion, Entsorgung als Pflichtschritt im Protokoll |
| Notfallhandbuch liegt nur im Wiki des betroffenen Systems | Dokumentation in derselben Cloud-Umgebung wie der Dienst | bei einem Ausfall sind die Pläne nicht zugänglich (BCM-03.01B Nr. 2) | Kopie außerhalb der Plattform, regelmäßig synchronisiert, im Test genutzt |
| Ausfall eines Dienstleisters fehlt in der Analyse | Analyse betrachtet nur eigene Systeme | Abhängigkeiten nach BCM-02.01B Nr. 3 unvollständig, keine Ausstiegsstrategie nach SSO-06 | Dienstleister aus dem Verzeichnis nach SSO-04 in die Analyse übernehmen, Szenario „Verlust eines Dienstleisters“ aufnehmen |
Alle Kriterien des Themengebiets BCM
Titel nach der deutschen Fassung 1.1.0, Zählung der Unterkriterien nach Abschnitt 5 (B = Basis, AS = verschärfend, AC = erweiternd). Die Spalte „Worum es geht“ ist unsere eigene Kurzbeschreibung, kein Katalogtext; verbindlich ist der Wortlaut der Kriterien im Katalog.
| ID | Titel (Katalog) | B/AS/AC | Worum es geht |
|---|---|---|---|
| BCM-01 | Business Continuity- und Notfallmanagementsystem | 4/0/0 | Das Managementsystem für Kontinuität mit Richtlinien, Prozesseigentümer aus der obersten Leitung und sichtbarem Engagement der Führung. |
| BCM-02 | Business Impact Analyse | 2/0/0 | Die Analyse der Folgen von Unterbrechungen mit Zielen für Wiederanlauf und Datenverlust. |
| BCM-03 | Pläne zur betrieblichen Kontinuität | 2/0/0 | Pläne, die aus der Analyse folgen, mit Verantwortlichen, Kommunikation und Wiederherstellungsverfahren. |
| BCM-04 | Testen der betrieblichen Kontinuität | 2/0/4 | Regelmäßige Tests der Pläne mit Beteiligung betroffener Kunden und Dritter; als Zusatzkriterien Übungen und Kundeninformation zu Tests. |
Eng verbunden, aber in anderen Gebieten: Datensicherung und Wiederherstellung OPS-06 bis OPS-09 (OPS), Ausstiegsstrategien SSO-06 (SSO) und die Angaben zu Wiederanlaufparametern in der Rahmenbedingung GC-03. Für den Umgang mit Sicherheitsvorfällen gilt das Gebiet SIM.
Bezug zu ISO/IEC 27001:2022 Anhang A
Die folgende Zuordnung ist unsere eigene, nicht amtliche Einordnung nach Thema. Das BSI hat für C5:2026 noch keine Kreuzreferenz veröffentlicht, und auch eine amtliche Tabelle zeigt nach dem Katalog nur thematische Nähe, keine Erfüllung (Abschnitt 3.3). Die Kurzbezeichnungen sind unsere, keine Titel aus der Norm. BCM-01 verweist selbst auf ISO 22301 und BSI-Standard 200-4; ISO/IEC 27001 deckt Kontinuität nur aus Sicht der Informationssicherheit ab.
| C5:2026 | ISO/IEC 27001:2022 Anhang A | Thema (Kurzbezeichnung) | Was C5 zusätzlich konkret verlangt (unsere Einschätzung) |
|---|---|---|---|
| BCM-01, BCM-03 | A.5.29, A.5.30 | Störungen und IKT-Kontinuität | Managementsystem nach ISO 22301 und/oder BSI-Standard 200-4, Prozesseigentümer aus der obersten Leitung; Pläne für die zugänglich, die sie ausführen |
| BCM-02 | A.5.30 | Folgenanalyse | Business-Impact-Analyse mit RTO, RPO und Abhängigkeiten einschließlich Dienstleistern, mindestens jährlich überprüft |
| BCM-04 | A.5.30 | Kontinuitätstests | Tests mindestens jährlich oder nach wesentlichen Änderungen, mit betroffenen Kunden und relevanten Dritten |
| OPS-08 (mit BCM) | A.8.13, A.8.14 | Datensicherung, Redundanz | Wiederherstellungstests mindestens jährlich gegen Vertrag, RTO und RPO |
Häufige Fragen
Brauchen wir ein ISO-22301-Zertifikat für C5?+
Reicht die Hochverfügbarkeit der Cloud-Plattform als Notfallvorsorge?+
Müssen wir unsere Kunden an jedem Test beteiligen?+
Wie oft müssen Wiederherstellungstests stattfinden?+
Was gilt, wenn wir bei der Erstprüfung noch keinen Wiederanlauftest gemacht haben?+
Weiterlesen
- C5 OPS: Regelbetrieb nach C5:2026 prüffähig umsetzen
- C5 SSO: Dienstleister steuern und überwachen nach C5:2026
- C5 wesentliche Ereignisse und Änderungen im Typ-2-Bericht
- C5-Testat Typ 2 oder Typ 1: Unterschied, Zeitraum, Wahl
- C5-Dokumentation: Nachweisregister für die Prüfung führen
- C5-Gap-Analyse: Lücken, Maßnahmenplan und Projektplanung
Quellen
- BSI: Kriterienkatalog Cloud Computing C5:2026, Version 1.1.0 (PDF, deutsch), Abschnitte 3.3, 3.4.11, GC-03, OPS-08 und 5.14 (BCM-01 bis BCM-04), SSO-06, lizenziert unter CC BY-ND 4.0 (abgerufen am 2026-11-01)
- BSI: C5:2026 Änderungshistorie (Excel, englisch), Blatt „Change History“ (abgerufen am 2026-11-01)
- BSI: Seite „C5:2026“ mit Downloads (abgerufen am 2026-11-01)
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